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Unter der Trägerschaft der GGK Gemeinnützige Gesellschaft für evangelische Kindergärten im Nürnberger Süden mbH

GK Gemeinnützige Gesellschaft für evangelische Kindergärten
Bayern vernetzt
 

Geschichte

Es war im Frühjahr 2010 als wir, Sandra Marquardt, Dipl. Sozialpädagogin, und Ulrike Behninger, Ergotherapeutin, eine Idee in die Tat umsetzten:

 

Uli - Sandra

 

Wir gründeten im Nürnberger Süden unter der Trägerschaft der GGK (Gemeinnützige Gesellschaft für Kindergärten im Nürnberger Süden) einen Wald-Vorkindergarten. Hiermit verknüpften wir die Idee der Wald- und Naturkindergärten mit den Grundsätzen eines Vorkindergartens.

 

Im April 2010 starteten wir mit zwölf kleinen Waldstrolchen im Alter von ca. zwei Jahren unseren Wald-Vorkindergarten. Seitdem streifen wir bei Wind und Wetter durch das Steinbrüchlein.

 

Da diese Idee bei den Eltern in den seither vergangenen zwei Jahren so gut angenommen wurde, starten wir ab September 2012 mit einer zweiten Gruppe.

 

Die Kinder erleben die Natur als Spielplatz und die vielfältigen Gegebenheiten des Waldes dienen den Kindern als ganzheitliche Entwicklungsförderung.

Diese manifestiert sich im Erlernen erster Regeln und Rituale, durch das spielerische fördern ihrer motorischen und sensorischen Entwicklung und sie stärken durch den Aufenthalt im Freien ihr Immunsystem. Nicht zuletzt erleben die Kinder im Vorkindergarten eine erste Abnabelung von den Eltern und den ersten Schritt zur Selbständigkeit. All dies trägt zu einer ganzheitlichen physischen und psychischen Entwicklung bei, die sich in späteren Jahren fortsetzt.

 

 

Wir wollen den Kindern zeigen...


...was die Natur zu bieten hat.
...dass es wichtig ist, dies zu nützen und zu schützen!
...wie der Wald die frühkindliche Entwicklung fördert (in den Bereichen Selbständigkeit, Selbstbewusstsein, Sinnesleben, Motorik, geistig-seelisch, soziales Miteinander)
... dass es möglich ist bei Wind und Wetter draußen zu spielen, zu essen, zu laufen.
...dass die Kinder hierdurch ganz leicht einen respektvollen, ganzheitlichen Zugang zur Natur erlernen. Unser Motto ist hierbei: "ich schütze, was ich liebe".

 

Denn:

 

Kinder, die eine emotionale Beziehung zur Natur und eine offene Verbindung zu allen Wesen der Natur entwickeln, werden auch als Erwachsene eher bereit sein, mit der Natur und ihren Mitmenschen liebevoll und achtsam umzugehen. Ein wichtiges Anliegen ist es, den Kindern die Liebe zur Natur über gefühlsmäßige und sinnliche Erfahrungen, die Erweiterung ihrer Kenntnisse von Tieren und Pflanzen sowie durch Erleben ihres Körpers in der Natur zu wecken und zu fördern. Indem diese Erfahrungen ganzheitlich auf Seele, Geist und Körper wirken, und die Kinder zudem ihre Grenzen kennen und Ängste überwinden lernen, wird die Ausbildung des „Selbst-Bewusstseins“ gefördert und ein ganzheitlicher Eindruck von unserer Welt vermittelt.

Solche Erlebnisse im Kindesalter sind die beste Grundlage für ein auch in späteren Jahren noch tiefes Verständnis für die Umwelt und den Respekt vor jedem Lebewesen. Insofern versteht sich eine ganzheitliche, liebevolle Naturpädagogik auch als wesentliches Element für den Aufbau achtsamer zwischenmenschlicher Beziehungen.